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Wo der Wind weht
Veröffentlicht: 22.02.2010
Magdeburg. Am 19. Februar stattete der Abgeordnete Norbert Glante gemeinsam mit seinem ehemaligen Parlamentskollegen Ulrich Stockmann den Produktionsstätten des Windenergieanlagenbauers Enercon GmbH in Magdeburg-Rothensee einen Betriebsbesuch ab. Die beiden Sozialdemokraten wurden durch Ruth Brand-Schock vom Enercon Büro Berlin empfangen. Sie führte die Gäste über das Betriebsgelände und erläuterte die Rotorblatt- und Generatorenfertigung sowie die Vormontage der Windenergieanlagen.

Frau Brand-Schock betonte selbstbewusst, dass Enercon unter den Windanlagenherstellern mit weit über 70 Prozent die größte Fertigungstiefe habe und auch sämtliche Rotorblätter und Generatoren im eigenen Haus herstelle. In Magdeburg wird die Windenergieanlage E-126 gefertigt, die mit 6 Megawatt derzeit die leistungsstärkste der Welt ist. Zurzeit beschäftigt Enercon 4.000 Mitarbeiter vor Ort, weitere 2.000 Arbeitsplätze sind im Bereich der Zulieferer angesiedelt. Damit ist Enercon der größte Industriebtrieb in Magdeburg und auch im Land Sachsen-Anhalt. Mit einem Marktanteil an den installierten Windkraftanlagen von über 60 Prozent im Jahre 2009 sei Enercon der derzeit größte Windenergieanlagenbauer in Deutschland, unterstrich Frau Brand-Schock.

Eine Übersicht zum aktuellen Stand der Windenergie in Deutschland und Europa präsentierte die Pressereferentin im Anschluss an die Besichtigung. Über die Herausforderungen bei der Umsetzung der EU-Richtlinie für erneuerbare Energien gab es abschließend einen intensiven Meinungsaustausch. Ohne den Beitrag der Windenergie im Kampf gegen den Klimawandel seien die Ziele zur Verminderung des CO2-Ausstoßes nicht zu erreichen, war sich die Runde einig.

 
 
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